Christopher Vila ist Erfinder und Hersteller dieses hinreißenden Musikinstruments, dass einen beim Spiel schnell mal in eine tiefe Selbstvergessenheit führt, von der man auch als Zuhörer noch etwas spürt: Cosmicbow.

Im Video demonstriert er eine unglaubliche Kontrolle des ersten und zweiten Formanten, indem er mit beiden eine unabhängige Melodie spielt. Den tieferen Oberton kontrolliert er mit dem vorderen Mundraum, die hohen Obertöne werden hingegen im Rachenraum hauptsächlich von der Position des Kehldeckels bestimmt.

Diese Kunstfertigkeit ist ein Beispiel dafür, wieviel Musik es allein in unseren vokalen Resonanzräumen noch zu entdecken gibt. Interessant ist der Zusammenhang mit Gesangsphonetik, bei der ebenfalls eine Kontrolle der Formanten gefordert ist, um die Brillianz und Tragfähigkeit der Stimme zu ermöglichen, die für klassischen Gesang erforderlich ist. Ich kann jedem klassischen Sänger empfehlen, sich mal ein Weile mit dem Cosmicbow zu beschäftigen.

8 Kommentare
  1. Martine Duval sagte:

    hallo Wolfgang!
    ich bin seit 4 Wochen die stolze Besitzerin eines Cosmicbows und freute mich sehr deinen Kommentar hier zu lesen… der Cosmicbow ist meine schönste Entdeckung nach dem Obertongesang … ich erinnere mich gerne der Kurse bei dir in Filderstadt!

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  2. Susa Boie sagte:

    Wolfgang, Deine neue Webseite ist eine Stunden-verschlingende Wucht! Und sie kurbelt die inner-europäische Konjunktur an (umgekehrt proportional zu meinem Kontostand)! Als ich Christopher Vila spielen sah, war klar, dass ich nicht drumrum komme………..jetzt spiele ich selbst auf und mit einem dieser wunderschön verarbeiteten Instrumente! Für den online-Musikkurs des Berklee-College habe ich mir bereits ein Keyboard zum Üben besorgt………..ich hoffe, ich kann dort mithalten…mit meinem Laien-Unwissen. Aber ich habe Lust aufs Lernen!
    Da hast Du also richtig was losgetreten! Vielen Dank! Susa

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  3. Paul Freh sagte:

    das SItzen in der Frühlingssonne mit meinem neuen Cosmicbow.
    Was ist hier los? Falsche Taste gedrückt.

    Die website rockt!!Ein sprudelnder Quell.
    Klingenden Gruß aus Salzburg.

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  4. Paul Freh sagte:

    Da ist ja wieder Mal auf neue Weise verdeutlicht, dass jeder von uns ein ganzes Orchester in der Stimme mitträgt. Was für ein geniales Instrument.
    Mich erinnert es an den Sound den meine Pizza-Schneide-Rolle aus dünnem Metallblech erzeugt. Ich schnippe mit dem Fingernagel drauf und kann so einen Minigong, der zentral aufgehängt ist, mit den Resonanzen meiner Mundhöhle zum singen bringen. Ich freu mich schon auf

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  5. Miroslav Grosser sagte:

    Ja wunderbar, das wird mein nächstes Instrument sein! Ich freu mich schon drauf, also danke für die Inspiration. Lustigerweise habe ich in den letzten Wochen mit Mundharmonika und Gitarre und ihren Obertönen experimentiert, doch der Cosmicbow passt natürlich perfekt und kommt mir grad wie eine Kombi aus beiden vor. mit klangvollen Grüßen aus Berlin MG

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    • Wolfgang Saus sagte:

      Miroslav, als ich ihn das erste mal spielte, hab ich 20 Minuten lang verschiedene Stimmungen ausprobiert. In der realen Welt waren in der Zeit 5 Stunden vergangen. Sehr zu empfehlen!

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