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Heute mal etwas Privates von mir. Meine Website habe ich seit dem Frühjahr nicht geupdatet. Der Grund: Ich hatte im Frühjahr bei einem Fahrradunfall in Belgien meine linke Handwurzel aus dem Gelenk getrennt und mehrfach gebrochen, sodass die Hand zweimal operiert werden musste. Mein Helm (kann ich nur empfehlen) war ein Lebensretter.

Ich konnte einige Monate nicht am Computer arbeiten und habe den Sommer in Krankenhäusern und mit Genesung der Knochen verbracht. Jetzt habe ich eine Titanplatte im Arm, die alles zusammenhält. Ich kann die Hand auch jetzt noch nicht voll einsetzen. Aber die Prognose ist gut, dass ich in etwa einem Jahr wieder mit Klavierspielen beginnen kann.

Passenderweise geschah der Unfall wenige Tage nachdem ich meine Wohnung in Aachen gekündigt und den Mietvertrag für meine jetzige Wohnung in Bayern unterschrieben hatte.

Umzug von Aachen nach Hirschbach

Der Umzug nach Bayern ging mit vielen großartigen HelferInnen im August und September erfolgreich über die Bühne, und ich lebe jetzt mitten in der Natur auf einem 2,5 Hektar Gelände, dass wir zu drei Männern ab nächstem Jahr in einen Permakulturgarten verwandeln wollen. Die Adresse: Hirschbach 1, 91602 Dürrwangen.

Nach 24 Jahren in Aachen öffnen sich jetzt plötzlich Herz und Ohren in der Stille und Schönheit der Natur und dem angrenzenden Wald. Wie ich diese Stille genieße und vermisst habe, merke ich erst jetzt, obwohl ich in Aachen schon relativ ruhig gewohnt habe. Von dem Umzug verspreche ich mir eine neue Beziehung zur Zeit, auch für meine Musik.

Ich hatte Sehnsucht nach Erdung, im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Vierteljahrhundert professioneller Arbeit mit Obertönen haben meine rechte Gehirnhälfte aktiviert und meine Wahrnehmung erweitert (wissenschaftlich erwiesen). Schon als Kind hatte ich mir einen Urwald in mein Zimmer gepflanzt. Jetzt bin ich gespannt, wie die Pflanzen und selbstangebauten Nahrungsmittel auf meine Obertöne reagieren werden.

Die neue Ruhe wird mir Zeit verschaffen, mehr zu veröffentlichen und meine Erfahrungen und vielen wissenschaftlichen Errungenschaften zu Papier bzw. auf die Website zu bringen. Wenn alles wie geplant läuft, wird mein Blog ab Dezember einen Neustart bekommen, mit mehr Anleitungen zu Obertongesang, mehr aus meiner Forschung und mehr faszinierende Erlebnisse mit Klängen.

Mein neues Zuhause, Eindrücke September 2018.

Der Umzug war nur mit Unterstützung von vielen lieben HelferInnen möglich, da ich weder heben noch packen konnte.

Incredible Medicine: Dr Weston's Casebook | Trailer – BBC Two


Zurzeit (angekündigt war bis 4.3.2018, bisher geht’s noch) könnt Ihr in der ZDF-Mediathek die BBC-Dokumentation in deutscher Fassung z. B. mit Mediathekview herunterladen (4. Episode, Wunder der Anatomie – Krankenakte X – Grenzfälle der Wissenschaft). Der Link funktioniert nur aus Deutschland.


Die Chirurgin Gabriel Weston hat viele Jahre damit verbracht, die Funktionsweise des menschlichen Körpers zu studieren. In der neuen Serie «Incredible Medicine: Dr Weston’s Casebook» stellt sie Menschen aus der ganzen Welt mit den ungewöhnlichsten Körpern und Fähigkeiten vor.

Auch die einzigartige Körperkontrolle, die das Obertonsingen erfordert, wird beleuchtet (ab 11:11 Min.). Im November 2016 drehte ein Filmteam der BBC Science Production, Emma Hatherley (Produktion, Regie) und Alexis Smith, diesen Teil der Serie im Institut für Musikermedizin der Uniklinik Freiburg mit Prof. Bernhard Richter und mir, Wolfgang Saus.

Eindrucksvolle Live-Bilder aus dem Kernspintomografen zeigen die komplexen Bewegungsabläufe im Mund- und Rachenraum, die beim Obertongesang stattfinden. In Interviews wird der wissenschaftliche Hintergrund des Phänomens erklärt.

BBC Seite der Serie

Dieser Hörtest öffnet Deine Ohren in nur nur 3:20 Minuten für eine Hördimension, die nur ca. 5% der Musiker wahrnehmen: das Obertonhören. Diese Fähigkeit ist essentiell für das Erlernen von Obertongesang. Und es ist Voraussetzung für die praktische Umsetzung von Gesangs- und Chorphonetik.

2004 fand eine Arbeitsgruppe um Dr. Peter Schneider an der Uniklinik Heidelberg, dass Menschen Klänge unterschiedlich wahrnehmen, jenachdem welche Gehirnhälfte die Verarbeitung des Klangs übernimmt. Sie entwickelten den Heidelberger Hörtest, um herauszufinden, ob jemand eher Grundtöne oder eher Obertöne in einem Klang wahrnimmt. →Hier kannst Du den Heidelberger Test machen

Mein Hörtest ist anders. Er testet, ob jemand eher Vokale oder eher Obertöne in einem Klang erkennt. Im zweiten Teil schult er, die Schwelle zwischen Vokal- und Obertonwahrnehmung zugunsten der Obertöne zu verschieben.

Hörtest

Höre Dir entspannt das erste Tonbeispiel an. Ich singe eine Folge sinnloser Silben auf einen einzigen Ton. Wenn Du darin eine bekannte Melodie aus der Klassik erkennst, dann herzlichen Glückwunsch, Du hast ein ausgeprägtes Obertongehör und gehörst zu den 5% Menschen, die diese Wahrnehmung spontan haben.

Tonbeispiel 1

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Falls Du die Melodie nicht hörst, keine Sorge. Am Ende des Hörtests wirst Du die Obertöne hören.

In den nächsten Tonbeispielen entziehe ich der Stimme mehr und mehr Klanginformationen, die vom Gehirn als Bestandteil von Sprache interpretiert werden. Als nächstes singe ich die Silben,  indem ich nur noch den 2. Vokalformanten verändere. Den ersten halte ich unbewegt in tiefer Lage. Die Silben enthalten dann nur noch Ü-Laute, die Melodie wird für einige jetzt deutlicher.

Tonbeispiel 2

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Wenn die Melodie jetzt klar wird, Glückwunsch. Hier hören 20-30% die Melodie. Vielleicht ahnst Du die Melodie aber nur und weißt nicht, ob Du sie Dir nur einbildest. Vertraue der Einbildung. Denn Dein Gehör nimmt die Melodie auf, nur ein Filter in Deinem Bewußtsein sagt, dass die Information nicht wichtig ist. Spracherkennung ist viel wichtiger.

Ich will an dieser Stelle die Melodie preisgeben: Es handelt sich um „Freude schöner Götterfunken“ aus der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Im Nächsten Tonbeispiel pfeife ich sie tonlos. Dann lernt Dein Gehirn besser, worauf es hören soll. Höre Dir danach nochmal Tonbeispiel 2 an.

Tonbeispiel 3

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Geht es besser? Falls nicht, höre Dir das nächste Beispiel an.

Im Tonbeispiel 4 lasse ich die Konsonanten weg. Jetzt hat das Broca-Zentrum, die Gehirnregion für Spracheerkennung, nichts mehr zu tun und gibt die Höraufmerksamkeit an andere Regionen ab.

Tonbeispiel 4

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Jetzt sind etwa 60-80% dabei. Wenn Du die Melodie hier nicht hörst, bist Du wahrscheinlich auch im Heidelberger Hörtest als Grundtonhörer eingestuft. Das hat nichts mit Musikalität zu tun. Du bist in Gesellschaft einiger der besten Flötisten, Schagzeuger und Pianisten.

Im nächsten Beispiel verfremde ich den Klang vollständig. Ich senke mit spezieller Zungenstellung den dritten Formanten um 2 Oktaven ab, bis er dieselbe Frequenz hat, wie der zweite. Dadurch bildet sich eine Doppelresonanz, die in der deutschen Sprache nicht vorkommt.

Tonbeispiel 5

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Die Technik nennt man Obertongesang. Dem Gehör fehlen jetzt Informationen aus dem gewohnten Stimmklang, und einzelne Teiltöne werden durch die Doppelresonanz so laut, dass das Gehirn die Klänge trennt und dem Bewußtsein mitteilt, es handle sich um zwei Töne.

Wahrscheinlich hörst Du jetzt eine flötenartige Melodie und die Stimme. Obertongesang ist eine akustische Täuschung. Denn in Wahrheit hörst Du mehr als 70 Teiltöne. Die physikalische Realität und die Wahrnehmung stimmen selten überein.

Im letzten Tonbeispiel gehe ich den gesamten Weg rückwärts bis zum Anfang. Versuche, den Fokus die gesamte Zeit auf der Melodie zu lassen. Höre Dir das Tonbeispiel 6 ruhig öfter an, es trainiert das Obertonhören und macht Dich in der Wahrnehmung der Klangdetails sicherer.

Tonbeispiel 6

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Unsere Realität entsteht in uns selber. Und sie ist veränderbar.

 

Im November 2016 wurden 33 Stimmexperten von Dorothea Sahlmüller für eine Online Stimmkonferenz interviewt. 33 Video-Beiträge beleuchten die menschliche Stimme aus 33 hochspannenden und teils ungewöhnlichen Blickwinkeln.

Auch ich wurde interviewt. Mein Video wurde sogar auf Platz 2 der besten Interviews gewählt :) Ihr erfahrt dort einige Phänomene, die man nicht sofort mit Obertongesang assoziieren würde. Darunter ein neuer Hörtest, der Deine Wahrnehmung von Klang grundlegend verändern wird, Erlebnisse mit Delphinen und Obertongesang im Roten Meer und meine berührenden Erfahrungen mit autistischen Kindern.

Das Kongresspaket mit allen Videos und noch einigen Extras kann man bei Dorothea als Download kaufen. →Partnerlink zum Downloadpaket


Ein Dokumentarfilm über die Vielfalt des menschlichen Stimmausdrucks von Lena Giovanazzi und Daniel Büche: Jodeln, Obertongesang, Bukkal Stimme, Lach-Yoga, das Klangrepertoire der zeitgenössischen klassischen Musik, Speiseröhren Stimme, Beatbox und Tierlautimmitation.

Besetzung

Christian Zehnder
Arjopa
Wolfgang Saus
Angela Mecking
Peter Krause
Michael Edward Edgerton
Angela Wingerath
Kehlkopflosenchor León
Uwe Westphal
4xSample
PerformanceChor für
Experimentellen Gesang Berlin

Crew

Lena Giovanazzi
Daniel Büche

Festivals und Auszeichnungen

  • Open Eyes Filmfest Marburg 2012, 1. Platz Publikumspreis
  • 36. Filmfest Weiterstadt, 2012
  • Festival Internacional de Cine de Puebla, Mexiko, 2012
  • Kinofest Lünen, 23. Festival für deutsche Filme
  • Soundtrack Cologne, Festival See the Sound, November 2012
  • Blue November MicroFilmFest, Seattle, November 2012, „Best Illumination“ and „Best Vision“
  • Flensburger Kurzfilmtage, November 2012, Hauptpreis Dokumentarfilm
  • Filofest 2012, International Student Film and Video Festival Ljubljana, Slovenien
  • Bamberger Kurzfilmtage, February 2013
  • Kontrast, das Bayreuther Filmfest, February 2013
  • Landshuter Kurzfilmfestival, March 2013
  • Emmentaler Kurzfilmtage, 18.-20. October 2013

„Freude schöner Götterfunken“, Obertongesang von Wolfgang Saus.

In diesem faszinierenden dynamischen MRT-Video sieht man, wie die Zunge mit Doppelresonanzen die Melodie von Beethovens „Ode an die Freude“ bildet. Obertongesang basiert auf der Zusammenführung der zweiten und dritten Resonanzfrequenz des Mund-Rachen-Raums (auf „Formanten“ genannt) auf eine einzige Frequenz, um die Lautstärke eines einzelnen Obertons aus dem Stimmklang zu erhöhen. Der zweite Formant wird vom Zungengrund zusammen mit dem Kehldeckel kontrolliert. Der dritte Formant wird durch den Raum unter der Zunge reguliert, der größer ist als er im Video erscheint. Obertongesang ist die ständige Feinabstimmung der beiden Resonanzkammern.

Es ist nicht so einfach, in dem sehr lauten Tomographen Klang aufzunehmen (und zu singen). Das Team in Freiburg hat hoch spezialisiertes Equipment für Aufnahme und Filterung entwickelt. Trotzdem ist der Sound natürlich nicht HiFi.

MRT Filmmaterial mit freundlicher Genehmigung und großem Dank an:
Universitätsklinikum Freiburg
Klinik für Radiologie – Medizinphysik &
Institut für Musikermedizin

Prof. Dr. Bernhard Richter
Prof. Dr. Dr. Jürgen Hennig
Prof. Dr. Matthias Echternach
(c) 2015

„Ihr Kinderlein, kommet“ im Satz für polyphonen Obertongesang in einer Neufassung mit Keyboard-Begleitung von Michael Reimann.
Als ich 1984 meine polyphonen Obertongesangsstil entwickelte war“Ihr Kinderlein, kommet“ eines der ersten Lieder, die ich mit wechselnden Grundtönen sang.

Ich singe hier eine einfach zu lernende Fassung mit nur drei Grundtönen, die Du am schnellsten durch Mitsingen lernst. Die Noten dazu kannst Du Dir hier kostenlos herunterladen:

Text:

1. Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all’!
Zur Krippe her kommet in Betlehems Stall
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

2. O seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl,
den lieblichen Knaben, das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Engelein sind.

3. Da liegt es – das Kindlein – auf Heu und auf Stroh;
Maria und Josef betrachten es froh;
die redlichen Hirten knie’n betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

4. Manch Hirtenkind trägt wohl mit freudigem Sinn
Milch, Butter und Honig nach Betlehem hin;
ein Körblein voll Früchte, das purpurrot glänzt,
ein schneeweißes Lämmchen mit Blumen bekränzt.

5. O betet: Du liebes, Du göttliches Kind
was leidest Du alles für unsere Sünd’!
Ach hier in der Krippe schon Armut und Not,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

6. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freu’n,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

7. Was geben wir Kinder, was schenken wir Dir,
du Bestes und Liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst Du von Schätzen und Freuden der Welt –
ein Herz nur voll Unschuld allein Dir gefällt.

8. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn –
und mache sie heilig und selig wie Dein’s,
und mach sie auf ewig mit Deinem nur Eins.

Melodie:  Johann Abraham Peter Schulz 1794. Text: Christoph von Schmid 1798. Video: Falling snow by Matt SCC BY 3.0, Artikelbild: pixabay CC0.

Hier meine Obertonvariation über den Kanon von Johann Pachelbel, worin ich Bass und Sopran gleichzeitig singe. Es ist eine Übung für polyphonen Obertongesang, die ich mal Mitte der 90er für meine Schüler geschrieben hatte.

Für meine Masterclass-Schüler habe ich eine Reihe von vorbereitenden Übungen entwickelt, die die Fertigkeiten zum polyphonen Singen Schritt für Schritt aufbauen. Man braucht dafür ein ganzes Wochenende und anschließend einige Wochen Übungszeit. Aber wer es gleich mit dem Kanon probieren will: Konstenlos Noten downloaden

Es ist eine Multitasking-Übung, die Konzentration erfordert. Ich singe zwei Melodien kontrapunktisch. Dabei führe ich mit der linken Hand die Bassmelodie (Ostinato) und singe sie zuerst ohne Obertontechnik. Dann starte ich die Melodie in den Obertönen und folge ihr mit der rechten Hand.

Die linke Hand ist mit der rechten Gehirnhälfte verknüpft, wo auch die Wahrnehmung der Obertöne liegt. Sie folgt aber der Grundtonmelodie, die in der linken Gehirnhälfte verarbeitet wird. Die rechte Hand wird von der linken Hemisphäre kontrolliert, folgt aber den Obertönen, die auf der rechten Seite verarbeitet werden (vgl. „Wie Obertöne im Gehirn wirken“ und „Test: Bist Du Oberton- oder Grundtonhörer?“.

Dieses Überkreuzen der Handkontrolle und der Hörwahrnehmung hat nach meinen Erfahrungen einen beschleunigenden Effekt beim Lernen, und die Intonation wird dadurch sicherer. Vertauscht man gelegentlich die Hände, also links Obertöne, rechts Grundtöne, intensiviert das den Trainingseffekt. Aber generell empfehle ich die erste Version zu üben.

Am Anfang hat man immer das Problem, dass entweder die Obertöne nicht mehr gut klingen, oder der Grundton völlig neben der Spur liegt. Das hast vermutlich damit zu tun, dass sich das Gehirn anfangs entweder nur auf die Klarheit der Obertöne oder nur auf die Intonation der Grundtöne konzentrieren kann. Das Multitasking ist übrigens dem Klavierspielen sehr ähnlich, wo auch die linke Hand den Bass und die rechte den hohen Part spielt.

Probiere doch mal aus, welche Hand bei Dir leichter den Obertönen folgt und schreib’s in den Kommentar. Und dazu, ob Du Rechts- oder Linkshänder bist. Mich würde interessieren, ob sich Linkshänder unterscheiden.

Gestern (14.10.2014) schickte mir überraschend der Komponist den Link zu dem Video. „Der Bootssteg“ von Günther Beckers war 1986 meine allererste Produktion mit Obertongesang. Seit dem hatte ich nichts mehr davon gehört und, ehrlich gesagt, sogar vergessen, dass ich schon damals Musik mit Obertönen gemacht hatte.

Nachdem ich 1983 einmal mit Roberto Laneri gemeinsam auf der Bühne stand und zum ersten mal im Leben Obertongesang hörte, war mir klar, dass die Obertöne mein Leben veränderten. Ich brachte mir daraufhin das Obertonsingen autodidaktisch bei, ohne die blasseste Ahnung, wie es funktionierte. Es ist erstaunlich, wie aktuell diese immerhin 28 Jahre alte Aufnahme, damals eine völlige Innovation, heute noch klingt. Es ist schon seltsam, mich mit 24 zu hören.

»Mehr zur Komposition

In der Aufnahme: Marie-Dagny Wennberg aus Schweden – Alt, Wolfgang Saus – Barton Obertongesang, Mitglieder des Collegium Byzantinum Aix la Chapelle, Studiomix von Miki Meuser, akustische Räume des Instituts für Hochfrequenztechnik der RWTH Aachen. Digitale Kunstkopfaufnahme (auch neu damals).

1986 war für mich ein Jahr aussergewöhnlicher Musikprojekte. Nach einer intensiven mit einem Profiensemble in einer Masterclass des schwedischen Ausnahme-Chorleiters und späterem Nachfolgers von Eric Ericsons, Anders Eby, war mir nochmal klarer geworden, dass das Geheimnis professionellen Chorklangs in den Obertönen liegt.

Ich hatte gerade einen Solovertrag am Stadttheater Aachen für die Uraufführung der Oper „Chimäre“ des Münchener Komponisten Hans-Jürgen von Bose am Aachener Stadttheater erhalten und studierte die schwierige Partitur inklusive mehrstimmiger Tonbandeinspielungen ein. Ich liebte damals Avantgarde und Experimentalmusik, und ich war ein guter Blattleser.

Anna - Ein Neuer Mensch, Günther Beckers 1984

Zeitgleich trat Günther Beckers, Maler und Komponist, mit seiner Komposition „Der Bootssteg – Hallkammer und schalltoter Raum“ an mich heran. Es war meine Partie für Obertongesang. Sie wurde anläßlich einer Ausstellung auf der Bienale in Venedig als Medienproduktion gespielt. 1984 hatte ich bereits mit Günther Beckers gearbeitet und „Anna – ein neuer Mensch“ (Video), eine Co-Produktion von Günther Beckers mit Miki Meuser, aufgeführt (noch ohne Obertongesang). Ich fand das Projekt deshalb so aufregend, weil es genau zu meiner Frage nach dem Klanggeheimnis der Chormusik passte.

Ich hatte damals noch keine Ahnung, ob man mit Obertönen überhaupt gezielt Musik machen kann. Meine Obertontechnik war noch unsicher. Lehrer gab es nicht, bzw. ich kannte ausser Laneri niemanden. 1986 hatte ich weder von Michael Vetter, noch von David Hykes gehört. Das war eine ziemliche Herausvorderung, da ich parallel bereits Chemie studierte und in 6 Chören sang. Jung und nicht zu bremsen, wenn es um Klang ging, Ausser „jung“ hat sich nicht viel geändert ;).

Ich freue mich, dass diese Rarität jetzt aufgetaucht ist.

The Life of the Buddha. Der Londoner Komponist Glenn Keiles komponierte 2002 die Filmmusik zu dieser 50-minütigen BBC-Dokumentation für den Aachener Obertonchor unter der Leitung von Wolfgang Saus. Mit einer kleinen Gruppe nahmen wir den Chorpart an einem einzigen Tag in St. Gereon in Giesenkirchen auf. Mit dabei waren: Britta Blisniewski, Ellen Kreft, Helga und Wolfhard Barke, Chris und Tim Ellis, Ralf Malzkorn (und ich natürlich).

Glenn brachte den Aufnahmeleiter und das komplette Equipment aus England mit um gleich am nächsten Tag nach Südafrika weiter zu fliegen. Er muss die vorab in London aufgenommenen Soli und Instrumentalparts bereits während des Fluges gemischt haben, denn schon am Abend war das Master fertig zu Hören.

Da wir vorab keinen Gesamteindruck des Stücks hatten und auch den Film nicht kannten, war es eine spannende Arbeit, die Phrasen entsprechend der sehr genauen Klangvorstellungen des Komponisten einzusingen. Die Obertöne waren zum Teil ausnotiert, zum Teil war Spielraum für Improvisation. Die Grundtöne waren stets genau notiert.

Die Reaktionen von Glenns Komponistenkollegen in London waren sehr interessant: sie wollten von ihm wissen, wie er einen so natürlich und lebendig klingenden Synthesizerklang programmiert hat. 2003 war Obertongesang im Chor noch praktisch unbekannt bei Komponisten.

International movie data base: http://www.imdb.com/title/tt1806108/

Veranstaltungen

Die Masterclass ist ein Kurs für fortgeschrittene Obertonsänger, die mehr wollen, als nur Tönen.

Fr.-Sa., 15.-17. Feb. 2019
Fr.-Sa., 15.-17. Mrz. 2019
Fr.-Sa., 12.-14. Apr. 2019
Fr.-Sa., 10.-12. Mai 2019

Jeweils Freitag 18 Uhr (Abendessen) bis Sonntag 12:30 Uhr.

Ort: Grafing bei München

Inhalte und Ziele

An vier aufeinander aufbauenden Wochenenden kannst Du lernen:

  • wie man klare Obertöne bühnenreif sicher mit weichem klassischem Stimmansatz ohne Anstrengung singt
  • wie der richtige Oberton unmittelbar mit der Stimme einsetzt
  • wie man mit Obertöne laut genug singt, um einen Konzertsaal ohne Mikrofon zu füllen
  • wie man zwei gleichzeitige polyphone Melodien mit Stimme und Obertönen singt
  • wie man schnell auch komplexere polyphone Stücke für Obertongesang für sich schreibt
  • Einführung in die Chorphonetik – reine Intonation durch die richtigen Vokale
  • je Block gibt es 30 Minuten private Coaching-Zeit Online.

Natürlich kommen gemeinsame Improvisationen und Klangsessions nicht zu kurz.

Obertonenthusiasten unter sich. Auf zu neuen Höhenflügen! Ich bin gespannt, wo wir landen.

Maximal 12 Teilnehmer.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Der Meisterkurs richtet sich an (sehr) fortgeschrittene Obertonsänger. Voraussetzung ist, dass Du bereits einige Zeit Erfahrung mit Obertönen hast und damit Melodien singen kannst.
Absolventen der meiner ObertongesangSausbildung (Jahresgruppe), sowie bereits konzertierende oder lehrende Obertonsänger haben die Voraussetzungen. Berufssänger und Gesangspädagogen mit Musikstudium können ggf. auch dann teilnehmen, wenn sie erste Grundlagenkenntnisse des Obertongesangs haben.

Berufssänger und Gesangspädagogen, sowie Fortgeschrittene, die nicht sicher sind, ob sie die Voraussetzungen haben, können mich vorab ansprechen:
Tel. +49 163 6237866.

Preise

1.320 € inkl. MwSt. (330 € pro Wochenende). 5% Rabatt bei Zahlung als Gesamtbetrag, 1.254 €. Wiederholer erhalten 40% Rabatt (792 €).

Unterkunft bitte selber buchen!

Falls Geld ein Hinderungsgrund ist, kannst Du Dich für ein Stipendium mit reduziertem Beitrag bewerben. Schicke mir dazu eine Mail mit Deiner Begründung für den Stipendienantrag.

Zahlungsbedingungen

Nach der Anmeldung erhälst Du eine Rechnung per E-Mail. Die Anmeldung verpflichtet zur vollständigen Zahlung aller vier Wochenend-Blöcke. Die Kursgebühr ist auch bei Nichtteilnahme an einem Seminarwochenende fällig, bzw. wird nicht erstattet. Sollte ich selbst ein Wochenende absagen müssen und keinen geeigneten Ersatzdozenten finden, entfällt die antteilige Seminargebühr, bzw. wird erstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche (Unterkunft, Bahntickets) sind ausgeschlossen. Ich empfehle dringend, eine Seminarversicherung abzuschließen (z. B. ERV oder HanseMerkur).

Anmeldung

Westlicher Obertongesang und Obertongesangspädagogik nach Wolfgang Saus

Intensiver Kurs für Menschen, die Obertongesang wirklich lernen und ggf. auch unterrichten möchten.

Fr.-Sa., 11.-13. Jan. 2019
Fr.-Sa., 08.-10. Feb. 2019
Fr.-Sa., 01.-03. Mrz. 2019
Fr.-Sa., 05.-07. Apr. 2019
Fr.-Sa., 17.-19. Mai 2019

Jeweils Freitag 18 Uhr (Abendessen) bis Sonntag 12:30 Uhr.

Ort: Bildungshaus Stiftsberg

90 Unterrichtseinheiten + optionale Online-Einzelcoachings

Maximal 12 Teilnehmer

Inhalte

Dies ist die derzeit einzige gesangspädagogisch und wissenschaftlich fundierte Ausbildung in westlichem Obertongesang und Obertongesangsdidaktik. Für Menschen, deren Begeisterung für Obertongesang geweckt ist, und die jetzt fundiert lernen wollen. Abschluss mit Zertifikat.

An fünf aufeinander aufbauenden Wochenenden vermittelt der leidenschaftliche Obertonsänger und langjährige Obertongesangs-Forscher Wolfgang Saus alle wichtigen Aspekte des Obertongesangs. Die praxisorientierte Ausbildung optimiert vor allem den Obertonklang, die Lautstärke und Klarheit der Obertöne, die Melodieführung und die Bandbreite musikalischer Anwendung der Obertöne.

Mit dieser in Europa einzigartigen, seit 2003 etablierten Ausbildung kannst Du in die Profi-Liga der Obertonsänger aufsteigen und Deine Obertontechnik auf ein Niveau entwickeln, mit dem Du Obertongesang selber unterrichten kannst, wenn Du das möchtest, oder auch nur für Dich selbst tiefer in eine echte Obertonerfahrung eintauchen.

Die Obertongesangs-Ausbildung umfasst 90 Unterrichtseinheiten plus 5 Online-Einzelcoachings und endet mit dem Erwerb eines Zertifikats. Zu jedem Ausbildungs-Wochenende gibt es ein Skript, mit dem die Lehrinhalte vertieft werden können. Zusätzlich gibt es zu jedem Block 30 Minuten frei einteilbare, persönliche Coaching-Zeit mit Wolfgang Saus per Skype.

Den Absolventen der Masterclass steht ein Netzwerk zur Verfügung, um Erfahrungen auszutauschen und Unterstützung bei Fragen und zur Weiterentwicklung zu erhalten. Es gibt in Abständen offene Absolventen-Treffen für Fortbildung und Austausch. Für Absolventen besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einer Masterclass.

Die Kompaktausbildung hat denselben Umfang und Inhalt wie die frühere „Jahresgruppe“, findet aber monatlich, statt früher im zweimonatigen Abstand statt. Es hat sich herausgestellt, dass vier Wochen die optimale Länge der Übephase zwischen den intensiven Wochenenden sind.

Zielgruppe/Voraussetzungen

Das Angebot richtet sich an Fortgeschrittene, die Obertongesang richtig lernen wollen. Auch für diejenigen, die erwägen, Obertongesang beruflich einzusetzten, sei es als Musiker, Lehrer oder Therapeuten. Du solltest einen oder besser zwei Kurse zum Obertongesang besucht haben, vorzugsweise bei mir oder einem meiner Absolventen. Aber auch Schüler anderer Lehrer und Autodidakten können sich für die Ausbildung bewerben.

Man kann die Voraussetzungen ggf. noch durch (Skype-) Einzelstunden kurzfristig nachholen. Das gilt insbesondere für Profisänger, Gesangspädagogen, Chorleiter und Berufe, die eine Stimmausbildung beinthalten.

Solltest Du nicht sicher sein, ob die Ausbildung für Dich geeignet ist, ruf einfach an (+49 163 6237866, +49 241 8794664), oder schick per E-Mail eine kurze Anfrage, am besten mit einer Aufnahme Deiner Obertöne (Smartphone Qualität reicht). Ich melde mich dann bei Dir.

Preise

Ausbildungskosten: 1.650 € inkl. MwSt. (entspricht 330 € pro Wochenende).
Bei Ratenzahlung 1750 € (5x 350 €). Absolventen der Sausbildung erhalten bei Wiederholung des Kurses 40% Rabatt, 990 €.

Unterkunft bitte selber organisieren!

Falls Geld ein Hinderungsgrund ist, kannst Du Dich für ein Stipendium mit reduziertem Beitrag bewerben. Schicke mir dazu eine Mail mit Deiner Begründung für den Stipendienantrag.

Zahlungsbedingungen

Nach der Anmeldung erhälst Du eine Rechnung per E-Mail. Die Anmeldung verpflichtet zur vollständigen Zahlung aller fünf Wochenend-Blöcke. Die Kursgebühr ist auch bei Nichtteilnahme an einem Seminarwochenende fällig, bzw. wird nicht erstattet. Sollte ich selbst wegen Krankheit oder aus wichtigen Gründen ein Wochenende absagen müssen und keinen geeigneten Ersatzdozenten finden, wird die antteilige Seminargebühr selbstverständlich erstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche (Unterkunft, Bahntickets) sind ausgeschlossen. Ich empfehle deshalb dringend, eine Seminarversicherung abzuschließen (z. B. ERV oder HanseMerkur).

Dozent: Wolfgang Saus

Wolfgang Saus ist einer der bekanntestes Obertonsänger Deutschlands und Pionier in der Gesangsforschung. Sein Fachbuch „Oberton Singen“ gilt als Standardwerk in jeder Musikbibliothek. Als Erfinder und Mitentwickler der Stimmanalyse-Software Overtone Analyzer/VoceVistaVideo ist er führend in der wissenschaftlichen Erforschung der Gesangstechnik. Sein Ziel ist es, sein seit 1983 gesammeltes Wissen und Können zum Phänomen Obertonsingen an Enthusiaten weiter zu geben. Seine Begeisterung und sein präziser Forschungssinn für das Thema wirken mitreißend. Er steht für einen hohen gesangspädagogischen Standard der Singtechniken und der Didaktik.

Anmeldung

 

Westlicher Obertongesang und Obertongesangspädagogik nach Wolfgang Saus

Ausbildung für Menschen, die Obertongesang wirklich lernen wollen

Fr.-Sa., 21.-23. Sep. 2018
Fr.-Sa., 26.-28. Okt. 2018
Fr.-Sa., 23.-25. Nov. 2018
Fr.-Sa., 14.-16. Dez. 2018
Fr.-Sa., 18.-20. Jan. 2019

Jeweils Freitag 18 Uhr (Abendessen) bis Sonntag 12:30 Uhr.

Ort: Grafing bei München

90 Unterrichtseinheiten plus optionale Online-Einzelcoachings

12 Teilnehmer

Inhalte

Dies ist die derzeit einzige gesangspädagogisch und wissenschaftlich fundierte Ausbildung in westlichem Obertongesang und Obertongesangsdidaktik. Für Menschen, deren Begeisterung für Obertongesang geweckt ist, und die jetzt fundiert lernen wollen. Abschluss mit Zertifikat.

An fünf aufeinander aufbauenden Wochenenden vermittelt der leidenschaftliche Obertonsänger und langjährige Obertongesangs-Forscher Wolfgang Saus alle wichtigen Aspekte des Obertongesangs. Die praxisorientierte Ausbildung optimiert vor allem den Obertonklang, die Lautstärke und Klarheit der Obertöne, die Melodieführung und die Bandbreite musikalischer Anwendung der Obertöne.

Mit dieser in Europa einzigartigen, seit 2003 etablierten Ausbildung kannst Du in die Profi-Liga der Obertonsänger aufsteigen und Deine Obertontechnik auf ein Niveau entwickeln, mit dem Du Obertongesang selber unterrichten kannst, wenn Du das möchtest, oder auch nur für Dich selbst tiefer in eine echte Obertonerfahrung eintauchen.

Die Obertongesangs-Ausbildung umfasst 90 Unterrichtseinheiten plus 5 Online-Einzelcoachings und endet mit dem Erwerb eines Zertifikats. Zu jedem Ausbildungs-Wochenende gibt es ein Skript, mit dem die Lehrinhalte vertieft werden können. Zusätzlich gibt es zu jedem Block 30 Minuten frei einteilbare, persönliche Coaching-Zeit mit Wolfgang Saus per Skype.

Den Absolventen der Masterclass steht ein Netzwerk zur Verfügung, um Erfahrungen auszutauschen und Unterstützung bei Fragen und zur Weiterentwicklung zu erhalten. Es gibt in Abständen offene Absolventen-Treffen für Fortbildung und Austausch. Für Absolventen besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einer Masterclass.

Die Kompaktausbildung hat denselben Umfang und Inhalt wie die frühere „Jahresgruppe“, findet aber monatlich, statt früher im zweimonatigen Abstand statt. Es hat sich herausgestellt, dass vier Wochen die optimale Länge der Übephase zwischen den intensiven Wochenenden sind.

Zielgruppe/Voraussetzungen

Das Angebot richtet sich an Fortgeschrittene, die Obertongesang richtig lernen wollen. Auch für diejenigen, die erwägen, Obertongesang beruflich einzusetzten, sei es als Musiker, Lehrer oder Therapeuten. Du solltest einen oder besser zwei Kurse zum Obertongesang besucht haben, vorzugsweise bei mir oder einem meiner Absolventen. Aber auch Schüler anderer Lehrer und Autodidakten können sich für die Ausbildung bewerben.

Man kann die Voraussetzungen ggf. noch durch (Skype-) Einzelstunden kurzfristig nachholen. Das gilt insbesondere für Profisänger, Gesangspädagogen, Chorleiter und Berufe, die eine Stimmausbildung beinthalten.

Solltest Du nicht sicher sein, ob die Ausbildung für Dich geeignet ist, ruf einfach an (+49 163 6237866, +49 241 8794664), oder schick per E-Mail eine kurze Anfrage, am besten mit einer Aufnahme Deiner Obertöne (Smartphone Qualität reicht). Ich melde mich dann bei Dir.

Preise

Ausbildungskosten: 1.650 € inkl. MwSt. (entspricht 330 € pro Wochenende).
Bei Ratenzahlung 1750 € (5x 350 €). Wiederholer (Jahresgruppe) erhalten 40% Rabatt, 990 €.

Unterkunft bitte selber organisieren!

Falls Geld ein Hinderungsgrund ist, kannst Du Dich für ein Stipendium mit reduziertem Beitrag bewerben. Schicke mir dazu eine Mail mit Deiner Begründung für den Stipendienantrag.

Zahlungsbedingungen

Nach der Anmeldung erhälst Du eine Rechnung per E-Mail. Die Anmeldung verpflichtet zur vollständigen Zahlung aller fünf Wochenend-Blöcke. Die Kursgebühr ist auch bei Nichtteilnahme an einem Seminarwochenende fällig, bzw. wird nicht erstattet. Sollte ich selbst ein Wochenende absagen müssen und keinen geeigneten Ersatzdozenten finden, wird die antteilige Seminargebühr selbstverständlich erstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche (Unterkunft, Bahntickets) sind ausgeschlossen. Ich empfehle deshalb dringend, eine Seminarversicherung abzuschließen (z. B. ERV oder HanseMerkur).

Dozent: Wolfgang Saus

Wolfgang Saus ist einer der bekanntestes Obertonsänger Deutschlands und Pionier in der Gesangsforschung. Sein Fachbuch „Oberton Singen“ gilt als Standard in jeder Musikbibliothek. Als Erfinder und Mitentwickler der Stimmanalyse-Software Overtone Analyzer ist er führend in der wissenschaftlichen Erforschung der Gesangstechnik. Sein Ziel ist es, sein seit 1983 gesammeltes Wissen und Können zum Phänomen Obertonsingen an Enthusiaten weiter zu geben. Seine Begeisterung und sein präziser Forschungssinn für das Thema wirken mitreißend. Er steht für einen hohen Standard der Singtechniken und der Didaktik.

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