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Timber Hemprich, Absolvent meiner Obertongesangsausbildung, zeigt hier schön systematisch eine der grundlegenden Einstiegsübungen für den westlichen polyphonen Obertongesang.

Mit dieser Übung gewöhnen sich Ohr und Zunge an die Entschleunigung der Bewegungen bei Vokalübergängen. Und das Gehör erhält einen ersten Eindruck von den Obertönen der eigenen Stimme.

Falls Du anfangs Probleme hast, Deine eigenen Obertöne zu hören, dann mach dieses 5-Minuten-Gehörtraining. Das hilft Dir, die für das Obertonhören wichtigen Gehirnareale zu aktivieren.

Timber Hemprich’s Website: timber-seminare.de

Einer der besten Chöre Deutschlands für zeitgenössische Musik in Zusammenarbeit mit einer der besten Obertonsängerinnen. Die Leser dieser Seite werden vor allem drei Stücke interessieren, die extra für die neue CD „Kammerchor I Vocalisti & Anna-Maria Hefele: Cantate Domino Canticum Novum“ vom Kammerchor I Vocalisti und ihrem Leiter Hans-Hoachim Lustig bei drei nahmhaften Komponisten in Auftrag gegeben wurden:

  • Cantate Domino (2015) von Uģis Prauliņš (Track 1)
  • Cantate Domino (2016) von Hans Schanderl (Track 8)
  • Cantate Domino (2015) von Michael Ostrzyg (Track 11)

Diese drei Werke sind speziell für die Solostimme Hefeles geschrieben. Drei sehr unterschiedliche Stücke, die eines gemeinsam haben: Solo Obertongesang. Auch das weitere Programm ist eine wundervolle Zusammenstellung neuer Musik, auch höchstem Chorniveau gesungen. Diese fantastische CD ist durch und durch ein Genuss und begeistert mich total – sehr empfehlenswert!

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Cantate Domino Canticum Novum (2016)
Anna-Maria Hefele, I Vocalisti, Hans-Hoachim Lustig
Die CD erschien am 28.10.2016 bei Rondeau.
Gesamtspielzeit 73:09
1. Ugis Praulins: Cantate Domino
2. Vic Nees: Singet dem Herrn
3. Thomas Hofmann: …Singet…
4.-6. Hugo Distler: Singet dem Herrn ein neues Lied
7. Josu Elberdin: Cantate Domino
8. Hans Schanderl: Cantate Domino
9. Aleksandar S. Vujic: Singet dem Herrn ein neues Lied
10. Vytautas Miskinis: Cantate Domino
11. Michael Ostrzyga: Canticum novum (…ab extremis terrae)
12. Alwin Michael Schonen: Cantate Domino

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Das Duo The Lady & The Cat mit der Obertonvirtuosin Anna-Maria Hefele und dem Jazzguitarristen Jan Henning bringt hier eine interessante Bearbeitung des Klassikers Over the Rainbow (Der Zauberer von Oz) von Harold Arlen (Text E. Y. Harburg). Der polyphone Obertonsatz von Stuart Hinds aus 2005 diente Anna-Maria als Grundlage ihrer für Frauenstimme modifizierte Fassung. Ich verfolge mit Spannung die Entwicklung meiner ehemaligen Schülerin.

Die münchener A-cappella-Gruppe Mundwerk singt Frère Jaques nicht nur mit Stimmen im Kanon, sondern auch mit Obertönen. Mein Schüler und Jahresgruppenabsolvent Oliver Zunker (inzwischen nicht mehr bei Mundwerk) singt zusammen mit seinem Kollegen Jens Ickert den Kanon ausschließlich mit Obertönen. Oliver ist selber ein ausgezeichneter Obertonlehrer, wie man hört. Ich finde das ganze Chorarrangement super!

Alle Töne der Melodie sind bereits in einem einzigen Grundton enthalten (in den Harmonischen 6 bis 13, vgl. Komponieren mit Obertönen). Man kann sie also auf einem Ton singen.

Hier gibt es die Noten kostenlos →

 

Quellen & Links

https://www.facebook.com/oliver.zunker?fref=ts

http://www.mundwerk.biz/

https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A8re_Jacques

Supersonus – Rosary Sonata 1 und Ritus

SUPERSONUS
The European Resonance Ensemble
http://www.supersonus.eu

Anna-Maria Hefele, overtone singing
Eva-Maria Rusche, harpsichord
Anna-Liisa Eller, kannel
Wolf Janscha, jew´s harp
Marco Ambrosini, nyckelharpa, jew´s harp

Neue experimentelle Obertonmusik der Gruppe Supersonus – The European Resonance Ensemble (Resonance, nicht Renaissance) bringt Obertongesang in ganz neuem musikalischem Kontext zwischen Weltmusik und Experiment. Die Instrumente sind tatsächlich aus der Renaissance oder älter, aber in dieser Kombination wohl bisher kaum zu hören gewesen. Und Obertongesang ist in diesen Klangwelten ganz neu.

Anna-Maria Hefele ist eine der vielversprechendsten neuen Obertongesangtalente in Deutschland. Ihr westlicher Obertongesangstil stammt aus der zeitgenössisch westlichen Musik und nicht von zentralasiatischen Stilen. Dennoch hört man auch Einflüsse mongolischen Kehlgesangs. Ihr Zugang zur Musik ist erfrischend experimentell. Sie verbindet unkompliziert diverse Musikinstrumente, Tanz und Theaterspiel mit ihrem vielseitigen Gesangsexperimenten.

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