Artikel aktualisiert am 24.04.2018

Radik Tyulyush’s zweites Soloalbum Chalama findest Du unten im Player kostenlos zum Download, oder wahlweise kannst Du auch einen beliebigen Betrag bezahlen. Dieses Konzept des „bezahle, was es Dir wert ist oder nimm es geschenkt“ liegt ganz im Trend einer neuen Schenkkultur, die ich sehr unterstütze. Ich wünsche Radik, dass er große ideelle und finanzielle Wertschätzung für sein wunderbares Album erfährt.

Von der Erhabenheit der Natur

Das Album Chalama ist ein Tribut an die tuwinische Kultur, die Geister des Landes und den Weltkultur Baum. Es enthält traditionelle, von Radik arrangierte tuwinische Melodien, sowie eigene Lieder und Lieder seiner Familie. Radik Tyulyush singt hier nicht nur den Kehlgesang Khöömej, sondern spielt auch eine ganze Reihe traditioneller tuwinischer Instrumente: Igil, Byzaanchy, Shoor, Doshpuluur, Chadagan, Percussion, Deer Decoy. „Chalama“ steht für farbige Tücher, mit denen an heiligen Orten (Obo oder Owoo) Zweige eines Baumes behängt werden als Zeichen der Verehrung für das Universum, die Erhabenheit, Schönheit, Weisheit der Natur – alles um uns herum, an dem wir uns erfreuen.

Radik Tyulyush

Radik lernte das Obertonsingen in traditioneller Weise von seinem Großvater. Später studierte er Musik an der School of Arts in Kyzyl und der East-Siberian State Academy of Culture and Arts. Sein erstes Soloalbum “Tuva: Spirits of my Land” produzierte er mit Carol Pegg. Er spielte u. a. in der Gruppe Yat Kha, bevor er 2006 bis heute in der wohl berühmtesten Kehlgesangsgruppe Tuwas, Huun Huur Tu, die Nachfolge von Andrey Mongush antrat.

 Weiterführende Links

http://chalama.wordpress.com/2014/03/16/radik-tyulyush/

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