Der russische ethno-ambient Komponist Mapa (Alexey Ivanov) hat für das alte tuwinische Lied „Boodey“ (Sonnel) eine Ambient Fassung geschrieben, interpretiert von der energievollen authentischen Stimme von Radik Tyulyush, jüngstes Mitglied der berühmten tuwinischen Gruppe Huun Huur Tu. Das Hintergrundvideo zeigt Ausschnitte aus dem Film „Home“ von Yann Arthus-Bertrand.

2 Kommentare
  1. Miroslav Grosser sagte:

    Warum auch immer diese Kombination mit technisch erzeugten Klängen scheinbar mehr die Hörgewohnheiten des modernen Erdenbürgers bedient, wir werden wohl noch viele dieser Klang-Verknüpfungen in nächster Zeit hören und ich vermute, dass genau dadurch das Obertonsingen und der Kehlkopfgesang in wenigen Jahren einen viel höheren Stellenwert in der Mainstream-Klangkultur unserer Welt haben wird als bisher schon für uns Klangfetischisten, Insider und Fans der Polyphonie.

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    • Wolfgang Saus sagte:

      Ich höre lieber traditionelle Musik und so authentisch wie möglich. Die darin enthaltene Tiefe ist kein Vergleich mit Popversionen. Zum Tanzen mag ich solche Weltmusik sehr, ich finde, sie hat oft eine große Kraft, die ich beim Tanzen genießen kann. Aber ich sehe die Gefahr, dass junge Musiker aus dem Altai-Gebiet die jahrhunderte alten Traditionen vergessen, weil Weltmusik besser bezahlt und nachgefragt wird. Da wird in nur 10 Jahren möglicherweise viel Wertvolles verloren gehen, weil die Vertreter der Traditionen nur so wenige sind und mit ihnen die Tradition unwiderbringlich sterben könnte. In einigen Gebieten gibt es weniger als eine handvoll traditioneller Sänger.

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