Anna-Maria Hefele. Foto: Thomas Radlwimmer

Anna-Maria Hefele

Deutschland 1989

http://www.anna-maria-hefele.com/

Komposition No. 1

2006

Sopran Obertonsängerin solo

O Antiqui Sancti – Ordo Virtutum

2013

Nach Hildegard von Bingen, Ordo Virtutum.

Sopran Obertonsängerin solo

Ned i vester soli glader

Komponiert von Grete Pedersen & Anders Hovden.

Musikk-Husets Forlag korbibliotek nr. 478.

ohne Bild

Aaron Jensen

Kanada

http://www.aaronjensen.ca/


Uvavnuk Dreams – The Great Sea (2012)

SSAATTB + Obertonsolist 6’00″

Uraufführung: 12.05.2013 — The Elmer Iseler Singers, Leitung Lydia Adams

Gast Obertonsänger – Scott Peterson

Text von Uvavnuk – Übersetzung: Jane Hirshfield

Beauftragt von The Toronto Arts Council

Mehr zur Komposition auf der Website des Komponisten.

Cora Krötz

Cora Krötz

Deutschland

http://www.musikerleben.com/

Sibero (2015)

Im Video: Eine Aufnahme von 2015 aus der Inselkirche Hermannswerder, Potsdam. Aufnahmeleitung: Enno Finder.
Mitwirkende: vocal-concertisten e.V. Berlin unter der Leitung von Kristian Commichau und „WIR4 – a cappella mit Hang zu Obertönen“ mit Cora Krötz (Sopran, Obertongesang), Regina Fibich-Wiesneth (Alt), Reinhold Wirsching (Tenor), Matthias Privler (Bass, Obertongesang).

Komposition für Chor und Obertonensemble mit solo Sopran- und Bassobertongesang.

Uraufführung: November 2015 in der Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg

Stimmstörungen – ein Fokus der Klinischen Sprechwissenschaft

Aktuelle Beiträge aus Wissenschaft, Forschung und Praxis

Stimmstörungen - ein Fokus der Klinischen Sprechwissenschaft

Stimmstörungen – ein Fokus der Klinischen Sprechwissenschaft
Aktuelle Beiträge aus Wissenschaft, Forschung und Praxis

Herausgeber: Susanne Voigt-Zimmermann, Stephanie Kurtenbach, Gabriele Finkbeiner, Anke Bergt, Wanda Mainka
Taschenbuch
171 Seiten
EAN / 13-stellige ISBN: 978-3732902408
Verlag: Frank & Timme


Wolfgang Saus (Foto Eva Haslinger)

„Obertongesang – wenn Formanten zu Tönen werden“ ist der Titel meines Beitrags in diesem Tagungs-Band (Seite 19-23). Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Deutschen Bundesverbandes Klinischer Sprechwissenschaftler war ich 2015 in Halle (Saale) als Vortragender eingeladen, über Aspekte von Obertongesang zu sprechen, die für klinische Sprechwissenschaftler relevant sind:
  1. Heraushören von Teiltönen aus dem Stimmspektrum,
  2. Entwicklung der Feinmotorik des Zungengrundes,
  3. neues Verständnis von Formanten,
  4. empathisches Hörvermögen.

Aus dem Klappentext

Die Arbeit an der Stimme, ob diagnostisch, therapeutisch, vorbeugend oder wiederherstellend, ist und bleibt einer der Kernbereiche der Klinischen Sprechwissenschaft. Die Autoren dieses Bandes geben exemplarisch Auskunft über aktuelle Stimmforschungsergebnisse, interdisziplinäre Projekte und zentrale sowie randständige Aspekte der Stimme, ihrer Variabilität, Erkrankung, Diagnostik und Therapie. So geht es beispielsweise um den kindlichen Umgang mit der Stimme, Stimmtraining für Transsexuelle, die Ästhetik von Radiostimmen und besondere Phänomene wie das Jodeln oder den Obertongesang.

Weitere Veröffentlichungen von Wolfgang Saus

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Lexikon der Gesangsstimme

Fundamentales Nachschlagewerk mit über 50 hochkarätigen Autoren.

Lexikon der Gesangsstimme

Lexikon der Gesangsstimme.
Geschichte – Wissenschaftliche Grundlagen – Gesangstechniken – Interpreten

Ann-Christine Mecke / Martin Pfleiderer / Bernhard Richter / Thomas Seedorf (Hrsg.)
Mit einem Geleitwort von Thomas Hampson
800 Seiten mit 174, z. T. farbigen Abb. und 24 Notenbeispielen. Leinen mit Schutzumschlag.
Laaber-Verlag, Laaber 2016

€ 98,– (Subskriptionspreis bis 31.3.2017; danach ca. € 118,–)
(Instrumenten-Lexika 5)
ISBN 978–3–89007–546–4



Wolfgang Saus (Foto Eva Haslinger)

Ich freue mich sehr, dass ich an diesem Jahrhundertwerk mit einem Beitrag zum Obertongesang (S. 450-452) mitwirken durfte. Das Buch ist ein fantastischer Zeitsparer, darauf habe ich lange gewartet. Nirgendwo sonst findet man so schnell die Kernaussagen hochkarätiger Fachleute. Nichtmal die Wikipedia kann das mithalten, weil dort die gesangsbezogenen Begriffe sehr verstreut und nicht so konzentriert geschrieben sind. Das Lexikon wurde von den derzeit führenden Fachautoren Deutschlands für Stimme verfasst, mit sehr klugen und konsistenten Querverweisen, auf den Punkt gebracht.

Ich besitze einige Fachbücher zur Stimme, Anatomie, Akustik, Gesangstechnik, die ich nie ganz lese, sondern zu einzelnen Fragestellungen konsultiere. All diese Bücher lese ich jetzt viel effizienter, wenn ich vorher im Lexikon die Kernaussagen nachschlage. Obwohl das Lexikon stramme 2,5 kg wiegt, habe ich es seit Erscheinen auf allen meinen Bahnfahrten dabei, denn soviel konnte ich noch nie in so kurzer Zeit über die Stimme lernen. Das Lexikon ist seinen Preis merh als Wert. Man braucht oft nicht wirklich ein ganzes Fachbuch und findet hier die Essenz zu allen Begriffen an einem Ort.

Das Buch wird ein bedeutender Beitrag zum einheitlicheren Gebrauch von Fachbegriffen in der Gesangswelt sein. Endlich kann man einige der oft schwammig verwendeten Themen auf gleicher Ebene diskutieren. Die Gesangspädagogik wird durch das Buch sehr bereichert.

Jedem, der mit der Singstimme zu tun hat, ob Gesangsprofi, Chorsänger, Lehrer oder Stimminteressierter kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

Alles über das älteste Instrument der Welt –
Die Gesangsstimme in einem einzigartigen Nachschlagewerk

Dieses umfassende Nachschlagewerk informiert mit enzyklopädischem Anspruch über das älteste Musikinstrument der Menschheitsgeschichte: die menschliche Stimme. Indem sich das Lexikon der Gesangsstimme diesem Phänomen aus einem völlig neuen Blickwinkel nähert und gleichzeitig alle Erscheinungsformen des Singens thematisiert, schließt es endlich eine lange bestehende Lücke in der Musikliteratur.

Physiologische Gesichtspunkte, wie Anatomie der (Gesangs-)Stimme und Stimmbildung, werden dabei ebenso ausführlich behandelt wie die unterschiedlichen Stimmtypen und Gesangstechniken. »Singen ist eine edle Kunst und Übung« stellte bereits Martin Luther in seinen Tischreden fest. Fragen der Gesangspädagogik und der Vortragslehre des Gesangs wird dementsprechend ein ebenso großer Stellenwert beigemessen wie dem Bereich der Kirchenmusik und den unterschiedlichen Entwicklungen des Chorwesens.

Laaber-Verlag


Das »Lexikon der Gesangsstimme« wendet sich an eine breit gefächerte Leserschaft: Sänger und andere Musiker, Gesangspädagogen, Musikwissenschaftler, Stimmärzte, Stimmtherapeuten, Sprecher, Medienschaffende und am Gesang interessierte Laien. Das Lexikon greift thematisch weit aus und versucht, den aktuellen Wissensstand verschiedener Disziplinen (Gesangspädagogik, Phoniatrie, Phonetik, Anatomie, Stimmphysiologie, Musikermedizin sowie historische und systematische Musikwissenschaft) miteinander zu vernetzen.

Stuttgarter Stimmtage


Weitere Veröffentlichungen von Wolfgang Saus

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Happy Birthday to You for Overtone Singing

Dieses wohl bekannteste Geburtstagslied der Welt hat eine interessante Copyrightgeschichte. Geschrieben haben es die Schwestern Mildred J. Hill (1859–1916) und Patty Smith Hill (1868–1946) aus Kentucky als morgendliches Begrüßungslied der Kinder des „Louisville Experimental Kindergarten“ und dem ursprünglichen Titel „Good Morning to All“. Kaum jemandem war bewußt, dass der Musikverlag Warner/Chappell Music für öffentliche Aufführungen Geld verlangte (teils 75 $ pro Sekunde) und damit etwa 2 Mio. Dollar pro Jahr einnahm. Zu Unrechte, wie sich jetzt herausstellte.

Im September 2015 entschied ein amerikanisches Gericht, dass die Verwertungsrechte vom vermeintlichen Inhaber Jahrzehnte lang unberechtigt Lizenzgebühren in Millionenhöhe eingenommen hat. Laut EU Urheberrecht besteht der Schutz aber bis zum 31.12.2016, 70 Jahre nach dem Tod der zuletzt verstorbenen Mitkomponistin.

Der Gerichtsentscheidung war eine Klage der Filmemacherin Jennifer Nelson aus New York vorausgegangen, die 2013 einen Dokumentarfilm über das Lied und seine Herkunft drehte und von der Warner/Chappel 1500 $ Lizenzgebühr (oder 150.000 $ Strafe) dafür verlangte.

Hier eine amüsante juristische Analyse des international komplexen Urheberrechts rund um „Happy Birthday to You“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren (Münster): http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/veroeffentlichungen/Happy_Birthday.pdf.

Mit der Gema führte ich heute ein interessantes Telefonat und bekam folgende Auskunft (von gleich zwei Mitarbeitern): Ich dürfe ohne Gemagebühren meine Aufnahme von „Happy Birthday“ auf YouTube hochladen (folgt in Kürze). Die Gema befinde sich mit YouTube seit Jahren im Rechtsstreit. Nach Gemaauffassung seien nicht die Uploader sondern YouTube für die Abwicklung mit der Gema zuständig. Wenn die Situation noch bis 1.1.2017 so bleibt – an dem Datum läuft auch nach EU-Recht das Verwertungsrecht aus – dann ist das Lied auf diese Weise auch in Deutschland frei, sofern es YouTube nicht zensiert.

Ich freue mich auf Deinen Kommentar. Vielleicht singst Du es selber und postest Deine Version?

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Amila (2015)

Mongolischer Kehlgesang, mongolische Instrumente, Symphonieorchester

„Amila“, mongolisch für „gibt Leben“, wurde im Auftrag der Deutschen Welle zum Beethovenfest 2015 für das Bundesjugendorchester komponiert.

Im Stück wird die Klangwelt von [Zulans eigener Band] Mongolism auf ein großes Sinfonieorchester erweitert. Darin mischt sich der Orchesterklang mit dem Obertongesang und den Melodien der Pferdekopfgeige und anderer mongolischer Instrumente.
Deutsche Welle

Uraufführung: 25.09.2015, Beethovenfest Bonn. Bundesjugendorchester – Ltg. Patrick Lange, Mongolism – Ltg. Zulan.

Death and the Maiden (2015)

Kammerkonzert mit der Besetzung: Topshur, Tsuur, Khöömej (mongol. Kehlgesang), Schlagzeug, Klavier, Stimme.

Aufnahme von der Uraufführung am 13.01.2015 in New York. Borjigin (Topshur, Tsuur, Khöömej); Chen Shijie (Perkussion); Khasbagen (Morin Khuur); Song Zhao (Cello); Zulan (Klavier, Stimme).

Zulan beschreibt mit ihrer Musik die „Sechs Wünsche eines Menschen“, ein buddhistisches Konzept, das die sechs Sinnesfreuden von Augen, Ohren, Nase, Körper und Geist beschreibt.
Asia Society, New York

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Via Prophetiae (2001)

Stimme und tibetische Glocke

Auf der Grundlage von biblischen Texten aus den Büchern des Jeremia (Jer X) und Jesaja (ist XXXV) des alten Testaments.

Dauer 9’00“

22. Oktober 2001 uraufgeführt, Atelier 90 Konzert Suche nach Umständen III, Halle KPJ (Prague Spring Club), Kirche St. Vavřinec, Prag; Kristýna Valouková – Stimme/Glocke

Alwin Michael Schronen 2013, Foto Marion Jenal


Foto: Marion Jenal (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

O gäb’s doch Sterne die nicht bleichen II (2014)

für 6stimmigen Männerchor und Obertongesang

Schwierigkeitsgrad: mittel – schwer
Schwierigkeitsgrad der Obertöne: sehr leicht
Sprache: Deutsch
Besetzung: a cappella

Uraufführung: 18. April 2015, Dom Limburg, Männerkammerchor „Cantabile Limburg“ unter der Leitung von Jürgen Fassbender.

AS Musikverlag

Obertongesang: Freie Obertöne über konstantem Grundton in einer Männerstimme, als Vokalübergänge geschrieben.
Der Komponiste teilte mir persönlich mit,  «… dass man bei einer Aufführung mit einem professionellen Obertonsänger natürlich auch eine melodisch fixierte Obertonstimme zu diesem Stück schreiben könnte…».